Es war uns ein Fest
Am 6. September 2026 feierten die Akteur*innen in der Stadtwirtschaft ihr zweites Hoffest. Dabei stellten sie sich mit vielen Mitmach-Aktionen, mit Konzerten, Ausstellungen und kulinarischen Köstlichkeiten der Nachbarschaft vor - 1.200 Besucher waren dabei.
Mitmachzirkus Himmelblau und lebendiges Spielhausen des Taupunkt e.V. für die Kleinen - Bingo, Glücksrad von Ingo Scheller und Auktion für die Großen. Rockige Musik von Red Mess aus Brasilien, Chemnitzer HipHop von Big Buddha und elektronische Dancemusic von Freuth. Frisch gegossene Schokolade bei Fauch Schoki, Popcorn von den Stadtfabrikanten, Cookies bei der Gründungsgarage für die Leckermäulchen - vor Ort gebrautes Bier von der Braubox, vegetarische Burger aus der Kantine und Wraps von El Mina für die Herzhaften. Hoch getunte Oldies für die Fans des Motorsports oder Recycling zum Mitmachen bei der Materialinitiative Zeux. Hier Drucken auf Papier und Textilien in der Schreib- und Druckstube des ERIKA e.V., dort die Welt des 3D-Drucks bei CLARO!. Kunst schauen in der Ausstellung von Marina Klavina. Und Kunst selbst produzieren bei Malerei an der Staffelei der Kunstfabrik Chemnitz. Infos beim geführten Rundgang durch die Stadtwirtschaft oder kurzes Durchschnaufen auf den Fleximöbeln. Mal Tanzen nach Vorgaben beim Salsa-Kurs, dann freies Rumhängen auf Liegestühlen, Hängematten, und Fahrradständern. Mit feiner Hand Fossilien freilegen beim Museum für Naturkunde oder mit Griffkraft die Boulderwand emporklettern. Europe direct kennenlernen. Und die Ausstellung über die Interventionsflächen von Chemnitz 2025 besuchen.
So vielfältig sind die Initiativen, Vereine, Unternehmen, Bandprojekte und Einzelakteur*innen in der Stadtwirtschaft sowie deren am Programm beteiligte Nachbarn gut anderthalb Jahre nach Eröffnung des Areals, dass beim Hoffest "Vom Wimmeln und Wuseln" nun wirklich für jede*n Besucher*in etwas dabei war: zum Mitmachen und Zuschauen, zum Ausprobieren und Hinhören, zum Genießen und Entdecken. Entsprechend entspannt gestaltete sich die zweite Auflage des Festes, die zwischen 14 und - ja, leichte Verzögerungen auf der Bühne - 21 Uhr gefeiert wurde.
Den beteiligten Akteur*innen war es ein Fest - wir bedanken uns bei allen, die mit Neugierde gekommen und mit Freude, vielleicht mit einem kleinen Stauen und Respekt vor der geleisteten Arbeit wieder nach Hause gegangen sind. Es gibt ganz bestimmt ein nächstes Mal!
PS: Wer gern selbst zum Gelingen des nächsten Hoffestes beitragen möchte, ist herzlich eingeladen. Einige Flächen sind in der Stadtwirtschaft noch verfügbar und auch temporäre Nutzer*innen können gern mit Veranstaltungen und Angeboten das Leben in unserem Kreativhof mitgestalten.