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Orangene Bubble für ÖA - Stawi

Ein neuer Kreativ-Hub für Chemnitz

Die Stadtwirtschaft ist ein historisches Gewerbeareal, das mit der Bebauung des Chemnitzer Sonnenbergs im späten 19. Jahrhundert am damaligen Stadtrand des rapide wachsenden Chemnitz entstand.

Als Interventionsfläche der Chemnitz 2025 Kulturhauptstadt Europas und Nationales Projekt des Städtebaus entsteht am Fuße des Sonnenbergs ein Treffpunkt für Produktion, kreatives Schaffen und Kultur.

Geschichte und Konzeption

Über 100 Jahre wurde das Gelände ab 1891 von städtischen Stadtreinigungs- und Abfallbetrieben genutzt. Mitte der 1990er Jahre zog der Stadtreinigungsbetrieb an einen neuen Standort. Wenige Jahre später wurden im vormaligen Betriebshof erste Werkstatt- und Garagenräume an neue Nutzer vermietet.

2018 wurden im Zuge des Wettbewerbs "KRACH - Kreativraum Chemnitz" der Stadt, ihrer Wirtschaftsförderung und des Verbands Kreatives Chemnitz erstmals gezielt Akteur*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft angesprochen, sich im früheren Verwaltungsgebäude der Stadtwirtschaft (Haus D) anzusiedeln.

Der Erfolg des Wettbewerbs führte zur Erstellung eines Entwicklungsszenarios für das gesamte Areal durch das Architekturbüros KAPOK Berlin, das die Potenziale des Standortes für die Kultur- und Kreativwirtschaft sowie als Anlaufpunkt für die Bevölkerung der benachbarten Stadtteile herausgearbeitet hat.

Hier das Entwicklungsszenario lesen

Interventionsfläche und Tor zum Sonnenberg

Mit der Annahme des Entwicklungsszenarios durch den Chemnitzer Stadtrates 2021 ging es darum, die Potenziale der Stadtwirtschaft zu heben und ihn zu einem "Tor zum Sonnenberg" zu entwickeln. Die Stadtwirtschaft wurde als eine der größten Interventionsflächen ins Programm von Chemnitz 2025 Kulturhauptstadt Europas aufgenommen und erfolgreich im Programm "Nationale Projekte des Städtebaus" platziert.

Insgesamt fünf Gebäude mit einer Nutzfläche von ca. 6.000 Quadratmetern wurden von 2022 bis 2025/26 niedrigschwellig saniert, um den Charakter des Geländes zu erhalten und so viele Nutzungsmöglichkeiten entstehen zu lassen. Ab Sommer 2024 konnten die ersten neuen Nutzer*innen ihre Räumlichkeiten in der umgestalteten Stadtwirtschaft beziehen. Mit dem Hoffest "Vom Wimmeln und Wuseln" im Sommer 2025 wurde das Areal offiziell der Öffentlichkeit übergeben.

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